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8 Arten von Husky-Hunderassen (mit Bildern)

Nicole Cosgrove Profile Picture

By Nicole Cosgrove

Alaskan Malamute and smiling Siberian Husky are standing next to each other

Der Husky geht ursprünglich auf den Arbeitshund der nördlichen Regionen, der zum Schlittenziehen eingesetzt wurde, zurück. Um der Essenz des Begriffs “Husky” gerecht zu werden, haben wir in der folgenden Liste nur echte Schlittenhunde aufgeführt – mit einer Ausnahme. Wir haben den Miniatur-Husky in die Liste mit aufgenommen, da er seinem größeren Cousin, dem Siberian Husky, ähneln soll, nur in einer kleineren Version. Wie viele verschiedene Arten von Husky-Rassen gibt es eigentlich? Nun, wir stellen Ihnen hier unsere 8 Lieblings-Husky-Rassen vor. Lesen Sie weiter, um mehr über sie zu erfahren!

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Die 8 Arten von Husky-Hunderassen

1. Alaskan Malamute

Alaskan Malamute, der sich auf den Boden legt
Bildnachweis Alaskan Malamute, Pixabay

Bei einer Schulterhöhe von 58 bis 68,5 Zentimetern wiegt der Malamute zwischen 34 und 45 Kilogramm. Sie haben braune Augen und mit ihrem breiten Kopf können sie anderen Tieren gegenüber aggressiv auftreten. Bei Menschen gilt dies jedoch nicht. Sie sind hochintelligent und können ziemlich stur sein. Wer zum ersten Mal einen Hund kauft, sollte die Finger von dem Malamute lassen, denn er braucht einen durchsetzungsstarken Besitzer mit Erfahrung im Umgang mit Hunden.


2. Siberian Husky

Sibirischer Husky im Schnee
Bildnachweis Pixabay

Wenn Sie einen Wachhund brauchen, ist diese Husky-Rasse nicht das Richtige für Sie. Sibirer sind sehr anhänglich, sowohl gegenüber Menschen, als auch gegenüber Tieren. Sie sind kleiner als der Malamute, wiegen zwischen 16 und 27 Kilogramm und haben eine Schulterhöhe zwischen 50 und 58 Zentimetern. Sie haben einen kleineren Kopf, ihre Ohren und Augen stehen enger zusammen und sie können unterschiedliche Augenfarben haben. Ihre Augen können braun oder blau sein oder sie können sogar jeweils eines von beiden haben. Sie heulen eher anstatt zu bellen und sind dafür bekannt, dass sie lautstark sind. Ein stures Naturell ist bei ihnen die Norm und es bedarf eines erfahrenen Handhabers, um einen Sibirer zu erziehen.


3. Samojede

Samojeden in einem Fluss
Bildnachweis coolcoolleah, Pixabay

Der Samojede wird manchmal auch als Samojeden-Husky bezeichnet, dies ist jedoch eine ungenaue Bezeichnung. Der Samojede ist eine eigene Rasse, auch wenn er dem Siberian Husky von der Statur her sehr ähnlich ist. Sie haben ungefähr die gleiche Schulterhöhe, sind aber dennoch etwas kleiner und wiegen im Durchschnitt nicht mehr als 25 Kilogramm. Reinrassige Samojeden sind entweder weiß oder cremefarben und sind nur sehr selten aggressiv. Ihre einzigartige Eigenschaft ist, dass ihr Verhalten sowohl dem eines Arbeitshundes, als auch dem eines Familienhundes entspricht. Diese Husky-Rasse braucht konstante Bewegung und Erziehung, da sie sonst einige schlechte Verhaltensweisen entwickeln kann.


4. Labrador-Husky

heiserer Labrador-Mix, der auf einem Park liegt
Bildnachweis nfkennedy, Pixabay

Lassen Sie sich durch den Namen dieser Husky-Rasse nicht verwirren. Es handelt sich hierbei nicht um eine Kreuzung zwischen Retriever und Husky, sondern um eine ganz eigene Rasse. Der Labrador-Husky hat einige Merkmale seines entfernten Cousins, des Wolfs, geerbt, welche ihm das wolfsähnlichste Aussehen aller Huskys verleihen. Sie sind mittelgroß bis groß und besitzen ein sehr ausgeglichenes Temperament. Ihr Beutetrieb ist stark ausgeprägt, so dass die Vergesellschaftung mit anderen Haustieren in der Familie mit Vorsicht erfolgen muss. Sie sind darüber hinaus anfällig für einige Gesundheitsprobleme, darunter Hüftdysplasie.


5. Miniatur-Husky

Miniatur-Husky
Bildnachweis KellyNelson, Shutterstock

Mit einer maximalen Schulterhöhe von 40,5 Zentimetern und einem Höchstgewicht von 16 Kilogramm wird dieser kleine Kerl gezüchtet, um wie ein Sibirer auszusehen. Sie sind liebevolle und treue Familienhunde, aber weniger aktiv als die größeren Arten von Husky-Rassen. Miniatur-Huskys haben eine Vielzahl von Farben auf ihrem Fell. Sie können schwarz und weiß, grau und weiß oder rot und weiß sein. Piebald ist auch eine mögliche Fellfarbe. Wie ihre sibirischen Cousins haben auch die Miniatur-Huskys eine sture Ader.


6. Grönlandhund

Grönlandhunde
Bildnachweis Thomas Ritter, Pixabay

Diese Hunde haben eine ausgeprägte Rudelmentalität und müssen folglich in Gruppen von zwei oder mehr Exemplaren gehalten werden. Die Rüden sind etwas größer und erreichen eine maximale Schulterhöhe von bis zu 68,5 Zentimetern, während die Hündinnen kleiner bleiben, mit teilweise nur 51 Zentimetern Schulterhöhe. Das Gewicht von Männchen und Weibchen bewegt sich im Allgemeinen zwischen 30 und 32 Kilogramm. Die Fellfarben dieser Rasse sind schwarz, weiß, grau oder weiß getupft. Sie knüpfen starke Bindungen mit ihren Besitzern und eignen sich hervorragend für Familien. Die willensstarken und starrköpfigen Greenlands brauchen einen Besitzer, der erfahren ist, und bereit ist, das Alphatier zu sein.


7. Alaskan Husky

Alaskan Husky
Bildnachweis Paul Brennan, Pixabay

Diese Husky-Rasse ist größer als ihre sibirischen Cousins, auch wenn sich ihr Gewicht nur zwischen 16 und 22,5 Kilogramm bewegt. Durch ihren schlanken Körperbau sind sie schneller als andere Huskys gleicher Größe, wobei sie sich dennoch eine ähnliche Kraft bewahren. Sie variieren in der Farbe, haben in der Regel braune Augen mit einem athletischen Körperbau und allgemein wolfsähnliche Züge. Dieser großartige Begleithund wird ausschließlich nach seinen Fähigkeiten und nicht nach seiner Genetik beurteilt.


8. Chinook

Chinook Hund im Schnee
Bildnachweis Igor Plotnikov, Shutterstock

Diese seltene Husky-Rasse wurde als Schlittenhund in New Hampshire entwickelt. Die Rüden sind größer und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 58,5 und 68,5 Zentimetern. Die Hündin ist ein paar Zentimeter kleiner, beide liegen in einem Gewichtsbereich von 25 bis 41 Kilogramm. Sie sind wunderbar gezüchtet und haben ein großartiges Temperament. Man kann sie als würdevoll und intelligent, aber auch als ruhig und freundlich beschreiben. Weiß, rehbraun, schwarz und lohfarben sowie grau, hellbraun und gelbbraun gestalten den Regenbogen der verschiedenen Fellfarben, die bei dieser Rasse zu finden sind.

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Überblick über die Rasse Husky

Der Husky ist nichts für einen unerfahrenen Hundehalter. Die Rasse zeichnet sich durch konsistente Merkmale und spezifische Pflege aus. Bewegung muss eine Priorität sein, um Gesundheit und Wohlbefinden zu gewährleisten. Arbeitshunde brauchen eine Beschäftigung, um geistig stimuliert und körperlich fit zu sein. Keinesfalls ist eine dieser Husky-Rassen ein Wohnungshund. Der Husky gilt als einer der schwerer zu erziehenden Hunde, und Sturheit ist bei allen Husky-Arten vorhanden. Der Besitzer muss sich als das Alphatier innerhalb der Familieneinheit (oder des Rudels) etablieren.

Die Fellpflege und das Bewusstsein für die Auswirkungen von wärmerem Wetter sind für die Gesundheit jeder Husky-Rasse entscheidend. Sie alle haben eine Unterwolle, um sich warm zu halten, und sie haaren zweimal im Jahr. Da sie gezüchtet wurden, um mit anderen Hunden zu arbeiten und Schlitten zu ziehen, sind sie nicht gerne lange allein. Für diese Rassen muss man sich wöchentlich, wenn nicht sogar täglich, Zeit nehmen. Seien Sie sich bewusst, dass Sie den Hund vielleicht nicht für Ihr ganzes Leben haben, aber der Hund hat Sie für sein ganzes Leben. Wenn Sie sich auf eine Beziehung mit einem Husky einlassen, ist Wissen der Schlüssel zum Erfolg, sowohl für Sie als auch für Ihren Hund.


Bildnachweis für Artikelbild Nataliia Pushkareva, Shutterstock

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