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Wie man einen ängstlichen Hund beruhigt (Unsere tierärztlich geprüften Empfehlungen)

Elizabeth Gray

By Elizabeth Gray

Chihuahua dog scared

Wenn du dich oft dabei ertappst, wie du deinen Hund ausdruckslos anstarrst und dabei Taylor Swifts Ohrwurm “You Need to Calm Down” vor dich hin summst, ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. Egal, ob dein Hund ängstlich ist oder vor Energie strotzt, manchmal muss er sich einfach ein bisschen zurücknehmen. Hier sind 12 tolle Ideen, wie du einen Hund beruhigen kannst.

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Die 12 bewährten Wege, einen ängstlichen Hund zu beruhigen

1. Kenne die Anzeichen

Am besten geeignet für: Generalisierte Angst oder Stressverhalten
Benötigte Hilfsmittel: Nur deine Augen zum Beobachten

Wenn du weißt, wie du deinen Hund beruhigen kannst, musst du die Anzeichen von Angst und Unruhe erkennen, die er zeigt. Es ist in der Regel einfacher, deinem Hund zu helfen, sich zu entspannen, wenn du ihn früh in seiner Reaktionszeit erwischst. Angstvolle oder verängstigte Hunde zeigen ihre Gefühle durch ihre Körpersprache an, z. B. durch Zittern oder Zusammenkauern.

Andere häufige, aber schwieriger zu erfassende Anzeichen von Angst sind starkes Hecheln, Gähnen und Lippenbelecken. Je ängstlicher dein Hund wird, desto schwieriger kann es sein, ihn in eine positive Stimmung zu bringen.


2. Beruhigen mit Stil

Hund trägt eine rosa Angstweste

Am besten geeignet für: Angstauslöser, wie Gewitter
Benötigte Hilfsmittel: Angstweste

Eine Idee, die deinem Hund hilft, sich zu beruhigen, ist es, ihm eine Angstweste anzuziehen, die die Angst bei Hunden lindern soll. Viele Menschen kennen diese Kleidungsstücke wahrscheinlich als Mittel zur Beruhigung von Hunden, die unter Gewitterangst leiden.

Die beruhigenden Kleidungsstücke liegen eng um die Brust und den Körper des Hundes an. Der ständige, sanfte Druck hilft, Endorphine freizusetzen, die das Glücksgefühl steigern. Angstwesten funktionieren nicht bei jedem Hund, aber sie können einen Versuch wert sein, um deinem Hund zu helfen, sich zu beruhigen.


3. Gib ihm etwas Zeit für sich selbst

Am besten geeignet für: Ängste, Stress, hyperaktives Verhalten
Benötigte Hilfsmittel: Box oder ein anderer ruhiger, sicherer Ort

Wenn dein Hund von einer Situation besonders überwältigt oder überreizt ist, kannst du ihm helfen, sich zu beruhigen, indem du ihm etwas Raum und Zeit für sich gibst. Ängstliche Hunde beruhigen sich oft, wenn sie sich an einen sicheren Ort zurückziehen, z. B. in ihre Hundebox, wo sie sich entspannen können.

Überreizten Hunden kann es auch gut tun, wenn sie in einer kontrollierten Umgebung wie einer Kiste bleiben. Wenn du zum Beispiel Freunde zu Besuch hast und dein Hund dazu neigt, übermäßig wild und aufgeregt zu werden, wenn er neue Leute kennenlernt, solltest du den Hund in seine Box oder einen anderen ruhigen Ort bringen, damit er sich beruhigen kann.


4. Den Lärm überdecken

Am besten geeignet für: Lärmbedingte Ängste, Trennungsangst
Benötigte Hilfsmittel: Weißes Rauschgerät, klassische Musik, Fernsehen, Radio

Viele Ursachen für Ängste haben mit Lärm zu tun, z. B. Stürme oder Feuerwerk. Eine Möglichkeit, deinem Hund zu helfen, sich zu beruhigen, ist, diese Geräusche mit einem beruhigenden Geräusch zu kontern. Klassische Musik oder ein weißes Rauschgerät sind beides hervorragende Möglichkeiten.

Diese Geräusche können auch dazu beitragen, einen Hund zu beruhigen, der nicht gerne allein zu Hause ist. Hunde, die unter Trennungsangst leiden, können auch vom Klang menschlicher Stimmen profitieren, also versuche, den Fernseher oder das Radio laufen zu lassen, während du weg bist.

Hund liegt unter der Bettdecke
Bildnachweis: SM-BG, Shutterstock

5. Komfort mit Berührung

Am besten geeignet für: Allgemeine und spezifische Ängste oder Stressverhalten
Benötigte Hilfsmittel: Liebe und Zuneigung

In der Vergangenheit haben einige Tierhalter empfohlen, ihre besorgten oder verängstigten Hunde nicht zu trösten. Der Grund dafür war, dass diese Zuwendung das Verhalten des Hundes eher verstärken würde, als es zu unterbinden.

Diese Theorie gilt heute jedoch als überholt. Körperkontakt, wie Kuscheln, Streicheln oder sogar eine Hundemassage, sind gute Möglichkeiten, um deinen Hund zu beruhigen. Massagen und Streicheleinheiten können sogar dazu beitragen, Endorphine freizusetzen, ähnlich wie bei einer Angstweste. Wenn du deinen Hund mit deiner Anwesenheit und deinen Berührungen beruhigst, kann er sich sicherer und entspannter fühlen.


6. Mit beruhigendem Duft umgeben

Am besten geeignet für: Allgemeine Ängste oder Stressverhalten, Trennungsangst
Benötigte Hilfsmittel: Hunde-Pheromonprodukte

Eine weitere Möglichkeit, deinen Hund zur Entspannung zu bringen, ist die Verwendung eines beruhigenden Dufts, der ihm dabei hilft. Es gibt viele Produkte, die Hunde-Pheromone enthalten, darunter Sprays, Halsbänder und Diffusoren zum Einstecken. Diese Pheromone ahmen die Pheromone nach, die von der Hundemutter während des Säugens freigesetzt werden, und lösen auch bei erwachsenen Hunden ein beruhigendes Gefühl aus.

Menschen verwenden oft Aromatherapie in Form von ätherischen Ölen, um sich zu entspannen. In der Nähe von Haustieren solltest du mit ätherischen Ölen vorsichtig sein, denn viele sind giftig, und Öldiffusoren können besonders problematisch sein. Wenn du ätherische Öle zur Beruhigung deines Hundes verwenden möchtest, sprich zuerst mit deinem Tierarzt.

Hundenase Nahaufnahme
Bildnachweis: LUM3N, Pixabay

7. Sozialisieren zur Vorbeugung

Am besten geeignet für: Generalisierte Angst oder Stressverhalten
Benötigte Hilfsmittel: Leckerlis, Leine, andere Menschen

Du kannst die Wahrscheinlichkeit, dass dein Hund ängstlich wird, verringern, indem du ihn sozialisierst, besonders als Welpe. Eine frühe Sozialisierung hilft dem Hund, zu lernen, wie er auf neue Situationen angemessen und selbstbewusst reagieren kann.

Es ist weniger wahrscheinlich, dass sie Trennungsangst entwickeln, wenn sie sich sicher genug fühlen, weil sie wissen, dass ihre Besitzer zurückkommen werden. Gut sozialisierte Hunde bleiben in ungewohnten Situationen eher ruhig und höflich. Sozialisierung ist zwar für Welpen sehr wichtig, aber auch erwachsene Hunde können davon profitieren, vor allem solche, deren Vorgeschichte vor der Adoption unbekannt war.


8. Ignoriere das Verhalten

Am besten geeignet für: Hyperaktives Verhalten
Benötigte Hilfsmittel: Geduld

Ähnlich wie ein menschliches Kleinkind sind Hunde oft übermäßig aufgeregt, um die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer zu bekommen. Wenn du auf diese Aufregung reagierst, selbst wenn du schlechtes Verhalten korrigierst, gilt das für den Hund als verstärkendes Verhalten.

Wenn du deinen Hund z. B. wegstößt, wenn er dich anspringt, interpretiert er das wahrscheinlich als Spielverhalten und wird dazu animiert, weiterzumachen. Stattdessen solltest du deinem Hund helfen, sich zu beruhigen, indem du ihn komplett ignorierst, bis er aufhört, sich aufgeregt oder unangemessen zu verhalten. Sobald sich dein Hund beruhigt hat, kannst du ruhig und positiv auf ihn eingehen. So kann dein Hund die Verbindung zwischen seinem ruhigen Verhalten und deiner Aufmerksamkeit herstellen.

Heulender Hund mit Menschen im Hintergrund
Bildnachweis: Milica Nistoran, Shutterstock

9. Schwitze es aus

Am besten geeignet für: Ängste, Stress, hyperaktives Verhalten
Benötigte Hilfsmittel: Leine, Spielzeug, etwas eigene Energie

Okay, Hunde schwitzen nicht besonders viel, aber wenn du deinem Hund viel Bewegung verschaffst, hilft das sehr, ihn zu beruhigen. Hyperaktive Hunde benehmen sich zu Hause eher, wenn sie ein Ventil für ihre Energie haben.

Ängstliche Hunde drücken ihre Emotionen oft durch nervöse Energie aus, was ebenfalls durch Bewegung ausgeglichen werden kann. Wenn du mit deinem Hund spazieren gehst oder spielst, stärkt das auch eure Bindung zueinander, was deinem Hund helfen kann, sich insgesamt selbstbewusster zu fühlen.


10. Beschäftige den Hund

Am besten geeignet für: Trennungsangst, bestimmte Angst- oder Stressauslöser
Benötigte Hilfsmittel: Leckerlis, Spielzeug und andere Ablenkungen

Eine weitere gute Möglichkeit, um deinen Hund zu beruhigen, ist es, ihn abzulenken und zu beschäftigen. Wenn dein Hund unter Trennungsangst leidet, solltest du ihm viele sichere Spielzeuge und Kauobjekte zur Verfügung stellen, um ihn zu beschäftigen, während er allein ist. Wenn du die ersten Anzeichen von Angst bemerkst, die wir bereits besprochen haben, kannst du deinen Hund mit Leckerlis oder einem Lieblingsspielzeug ablenken, damit er sich beruhigt.

Diese Strategie kann auch bei einem reaktiven Hund funktionieren, der übermäßig aufgeregt oder laut wird, wenn er beim Spaziergang einen anderen Hund oder Menschen sieht. Nutze das Training und die Gelegenheit, ein nicht-kompatibles Verhalten wie “Hinlegen” oder “Apportieren” zu verstärken, um deinen Hund abzulenken und ihn entspannt zu halten, bis die aufregende Person vorbeigeht.

Hund spielt draußen
Bildnachweis: JoshuaMartinTX, Shutterstock

11. Ändere das Narrativ

Am besten geeignet für: Bestimmte Ängste und Sorgen
Benötigte Hilfsmittel: Leckerlis und Geduld

Hilf deinem Hund, sich zu beruhigen, indem du daran arbeitest, seine Reaktion auf seine Angstauslöser zu ändern. Diese Strategie erfordert in der Regel viel Geduld und Belohnungen, während du daran arbeitest, deinen Hund für bestimmte Situationen zu desensibilisieren, die bei ihm Angst auslösen.

Dein Ziel ist es, die negative Assoziation deines Hundes mit dem Auslöser seiner Angst in eine positive zu verwandeln. Wenn dein Hund zum Beispiel Angst vor Autofahrten hat, kannst du ihm beibringen, Autos mit etwas Leckerem und nicht mit etwas Furchteinflößendem zu assoziieren.


12. Medikamente in Betracht ziehen

Am besten geeignet für: Allgemeine und spezifische Ängste oder Stressverhalten
Benötigte Hilfsmittel: Verschreibungspflichtige oder ganzheitliche Angstmedikamente oder Nahrungsergänzungsmittel

Wenn die Angst deines Hundes sehr ausgeprägt ist, musst du vielleicht zu Medikamenten greifen, um ihn zu beruhigen. Wenn du natürliche oder ganzheitliche Mittel bevorzugst, solltest du einen Tierarzt aufsuchen, der auf diese Art von Medizin spezialisiert ist.

Wenn nicht, frag deinen Tierarzt nach einem Rezept für eines der zahlreichen Medikamente gegen Angstzustände oder zur Verhaltensänderung. In der Regel musst du immer noch andere Strategien anwenden, um deinem Hund zu helfen, sich zu beruhigen, auch wenn er Medikamente nimmt.

Hund mit einem misstrauischen Gesichtsausdruck
Bildnachweis: Jus_Ol, Shutterstock

Divider 8Schlussfolgerung

Angst, Stress und Hyperaktivität sind bei vielen Hunden weit verbreitet und können frustrierend sein, vor allem wenn sie zu destruktiven Verhaltensweisen wie Kauen und Bellen führen. Lass nicht zu, dass sich zwischen dir und deinem Hund (oder zwischen dir und deinen Nachbarn) aufgrund unerwünschter Verhaltensweisen böses Blut bildet. Diese tollen Methoden, die deinem Hund helfen, sich zu beruhigen, können das Leben für alle einfacher machen.


Bildnachweis für Artikelbild: Mylene2401, Pixabay

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