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Sind Yorkies hypoallergen? Was du wissen musst!

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By Nicole Cosgrove

yorkie terrier

Der Yorkshire Terrier, oder Yorkie, ist eine der liebenswertesten Rassen überhaupt. Sie sind süß, pflegeleicht, verspielt, anhänglich und liebenswert. Neben diesen offensichtlichen Gründen holen sich viele potenzielle Besitzer Yorkies nach Hause, weil sie angeblich hypoallergen sind. Aber stimmt das wirklich? Sind Yorkies wirklich hypoallergen?

Die Wahrheit ist, dass kein Hund zu 100 % hypoallergen ist, aber es gibt einige Rassen, die für Allergiker viel geeigneter sind, und Yorkies gehören dazu. Man schätzt, dass 10 bis 20 % der Bevölkerung allergisch auf Hunde und Katzen reagieren – manche Schätzungen gehen sogar von 30 % aus – und diese Zahl wächst weiter. Wenn du zu diesen Menschen gehörst, könnte ein Yorkie die richtige Rasse für dich sein. Ja, Yorkies sind hypoallergen.

In diesem Artikel werden wir einen Blick darauf werfen, was genau es bedeutet, dass ein Hund hypoallergen ist, was Yorkies für Besitzer mit Allergien auszeichnet und wie du allergische Reaktionen auf Haustiere minimieren kannst. Los geht’s!

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Warum sind wir allergisch gegen Hunde?

Hundeallergien sind ein kompliziertes Thema, und es gibt keine Hunderasse, die wirklich hypoallergen ist. Hunde scheiden Proteine aus – vor allem Can f1 und Can f2 -, die sich in ihrem Speichel, Urin und Hautschuppen (tote Haut) befinden. Entgegen der verbreiteten Meinung ist es also nicht das Fell des Hundes, auf das sie allergisch reagieren, sondern vielmehr seine Hautschuppen, sein Urin und sein Speichel. Das bedeutet, dass sowohl kurzhaarige als auch langhaarige Rassen eine allergische Reaktion auslösen können, im Gegensatz zu der landläufigen Meinung, dass langhaarige Hunde das Problem sind.

Person niest
Bildnachweis: Mojpe, Pixabay

Es wird jedoch kompliziert, denn die verschiedenen Rassen haben unterschiedliche Mengen an Hautschuppen und ein unterschiedliches Fell, was dazu führt, dass manche Allergiker auf manche Rassen allergischer reagieren als auf andere. Zwei Hunde der gleichen Rasse können sogar unterschiedliche Mengen an Hautschuppen produzieren, was die ganze Situation sehr verwirrend macht! Diese Hautschuppen können lange Zeit in der Luft bleiben und landen unweigerlich auf Teppichen, Möbeln und Kleidung.

Typischerweise haben Menschen mit einer Hundeallergie ein empfindliches Immunsystem und ihr Körper reagiert übermäßig auf die Hautschuppen, was zu Niesen, tränenden Augen und einer laufenden Nase führt.

Sind Yorkies hypoallergen?

Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass Yorkies bei Allergikern keine Reaktionen hervorrufen, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist deutlich geringer. Yorkies haben feines, menschenähnliches Haar und kein Fell, sodass sie viel weniger Hautschuppen – und damit potenzielle Allergene – produzieren als andere Hunderassen.  Das bedeutet auch, dass sie sehr wenig haaren, was die Wahrscheinlichkeit von Allergenen weiter verringert. Yorkies sind außerdem kleine Tiere und haben weniger Haare als andere Hunde. Sie haben auch keine Unterwolle, wodurch sie weniger haaren und somit auch weniger Hautschuppen produzieren.

Yorkshire Terrier spielt mit Spielzeug
Bildnachweis: YamaBSM, Pixabay

Zwar können auch Sabber und Speichel allergische Reaktionen hervorrufen, aber das ist kein Grund zur Sorge, denn nur wenn diese Eiweiße austrocknen und in die Luft gelangen, können sie ein Problem verursachen. Versuche, das Spielzeug deines Hundes regelmäßig zu waschen, um Speichelansammlungen zu vermeiden, und lass dich nicht von deinem Hund ablecken (so schwierig das auch sein mag!).

Aus all diesen Gründen halten viele Menschen Yorkies für hypoallergen oder zumindest für weit weniger allergieanfällig als andere Rassen.

Wie man allergische Reaktionen auf Yorkies minimiert

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass du unter Allergiesymptomen leidest, deutlich geringer ist, wenn du mit einem Yorkie zusammenlebst, da sie nicht wirklich hypoallergen sind, besteht dennoch die Möglichkeit, dass sie bei Allergikern Reaktionen hervorrufen. Deshalb empfehlen wir dringend, Zeit mit einem Yorkie zu verbringen, bevor du ihn mit nach Hause nimmst. Wenn du dich entschieden hast, einen Welpen mit nach Hause zu nehmen, gibt es Möglichkeiten, wie du eventuelle Reaktionen minimieren kannst:

Yorkshire Terrier beim Hundefriseur
Bildnachweis: Studio Peace, Shutterstock

  • Training. Yorkies sind intelligente und folgsame Tiere, die in der Regel leicht zu erziehen sind. Wenn du früh mit dem Training beginnst, kannst du ihnen die richtigen Gewohnheiten beibringen, die helfen, deine Symptome zu reduzieren. Dazu gehört, dass du sie an regelmäßiges Bürsten und Striegeln gewöhnst und ihnen klare Grenzen in deinem Zuhause aufzeigst, z. B. dass sie nicht auf dein Bett oder Sofa dürfen.
  • Regelmäßige Fellpflege. Das Fell deines Yorkies sauber zu halten und zu bürsten ist eine gute Möglichkeit, es nahezu schuppenfrei zu halten. Es ist eine gute Idee, deinen Yorkie regelmäßig zu baden und zu bürsten und sein Fell relativ kurz und gepflegt zu halten, um die Bildung von Hautschuppen zu reduzieren.
  • Hygiene. Wenn du immer noch unter Symptomen leidest, solltest du dir nach dem Streicheln deines Yorkies die Hände waschen und es generell vermeiden, deine Hände und dein Gesicht zu berühren.

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Yorkies & Allergien: Abschließende Überlegungen

Es gibt zwar keinen Hund, der wirklich zu 100 % hypoallergen ist, aber Yorkies sind so ziemlich nahe dran, was sie zu einem idealen Haustier macht, wenn du unter Allergien leidest. Sie haben menschenähnliches Haar statt Fell, sind klein, verlieren wenig Fell und neigen nicht zum Sabbern. All diese Gründe machen sie zu einer idealen Wahl für Besitzer, die unter Allergien leiden!


Bildnachweis für Artikelbild: Josch13, Pixabay

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